Der Zauberer von Oz (WA)
Das im Jahr 1900 entstandene Märchen „The Wonderful Wizard of Oz“ ist bei amerikanischen Kindern mindestens ebenso beliebt wie die Märchen der Gebrüder Grimm in Deutschland. Erfunden hat es der Schriftsteller Lyman Frank Baum, der nach einer ereignisreichen Karriere als Geflügelzüchter, Theatermanager und Verleger eher zufällig zu einem der erfolgreichsten Kinderbuchautoren aller Zeiten wurde: Seine Schwiegermutter hatte ihn eines Abends dabei überrascht, wie er seinen Kindern überaus fantasievolle Gute-Nacht-Geschichten erzählte und ihn daraufhin überredet, diese aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Seither gehören die Abenteuer der kleinen Dorothy Gale zur belletristischen Standardausstattung eines jeden amerikanischen Kinderzimmers. Die Musical-Verfilmung mit Judy Garland aus dem Jahr 1939 steuerte der Geschichte den legendären Soundtrack bei, für den die Komponisten Harold Arlen und E. Y. Harburg auch mit einem Oscar für den besten Song prämiert wurden: „Somewhere over the rainbow“ wurde zur Sehnsuchtshymne der weltkriegsgeschüttelten U.S.-Nation, zur Inspirationsquelle der Schwulenbewegung und schließlich auch zum Kassenmagneten für die zahlreichen Bühnenadaptionen, die an den schier unfassbaren Erfolg der Verfilmung anknüpften. 1987 unterzog die Royal Shakespeare Company in London das Musical einer Frischzellenkur, die sich inhaltlich dennoch eng am Film orientiert:
Dorothy lebt mit ihrem Hund Toto bei ihrer Tante Em und ihrem Onkel Henry in Kansas. Als ein Wirbelsturm über das Land fegt, kann sich das Mädchen nicht mehr rechtzeitig in den schützenden Keller flüchten und wird mitsamt des Hauses fortgeweht. Wieder zu sich gekommen, erfährt Dorothy, dass ihr Haus die Böse Hexe des Ostens erschlagen hat, die jahrelang das Schlaraffenland und seine Bewohner unterdrückte. Nun wird sie von den Schlaraffen als Heldin gefeiert. Doch von Heimweh geplagt, macht sich Dorothy gemeinsam mit Toto auf die Suche nach dem geheimnisvollen Zauberer von Oz, dem als Einzigem im gesamten Märchenland die Macht zugeschrieben wird, ihr die Rückkehr nach Kansas zu ermöglichen. Auf ihrer abenteuerlichen Expedition nach Oz wird sie unterstützt von einer Vogelscheuche ohne Gehirn, einem Blechmann ohne Herz und einem Löwen ohne Mut. Doch bevor Dorothy und Toto nach Kansas zurückkehren können, gilt es für die Freunde zunächst, die Böse Hexe des Westens in die Knie zu zwingen … Die magische Welt von Oz bebildert verspielt und farbenreich Dorothys aufregende Abenteuer-Reise, bei der sie nicht nur Freunde gewinnt, sondern am Ende gar herausfindet, wo ihr eigentlicher Sehnsuchtsort verborgen liegt – denn: „Es ist wirklich nirgends so schön wie zu Hause!“.
Alle Termine:
  • 25. Okt. 2015, 18.00 Uhr

Ein Evergreen

21.04.2015
theater pur
Hans-Jörg Loskill

Den Mut muss eine Theaterleitung samt Regieteam erst einmal aufbringen: Bei einer aktuellen Neuinszenierung alle amerikanischen Kitsch und alle Ingredienzien für eine Retro-Show für Film und Bühne der US-Geschichte so zu bedenken, wie vielen älteren Musical- und Leinwand-Fans der Stoff im Gedächtnis geblieben ist. Man schaut also rückwärts bei der Gelsenkirchener Einstudierung des Zauberer von Oz, die vom ausverkauften Haus schon bei der Premiere und nun bei der ersten Wiederholung frenetisch gefeiert wurde. Nostalgie pur – das kommt an. Erstaunlicherweise auch bei der jungen Generation. Denn das Stück (ein Märchen um das Erwachsenwerden und um die Besinnung auf die eigenen Kräfte, zunächst geschrieben von Frank Baum um 1900) und die Botschaften der Regisseurin Sandra Wissmann ermuntern dazu, das Leben mit seinen Hochs und Tiefs gemeinsam (!), also solidarisch und tolerant zu meistern.

Vor allem Außenseiter bekommen hier ihre Chance. Denn als das von der Familie zunächst enttäuschte Mädchen Dorothy loszieht, um die (irrationale) Welt zu entdecken und die ersten echten Gefahren zu bestehen – immer die „gelbe Straße“ entlang… - , holt sie sich drei ungewöhnliche Freunde als Wegbegleiter: eine Vogelscheuche ohne Hirn, einen Blechmann ohne Herz und einen Löwen ohne Mut. Doch das bizarre Quartett – ein Traum, eine Fantasiegeburt, eine brave Science-Fiction-Idee? – gewinnt alle Sympathie, weil es über sich selbst hinaus wächst. Und alle Probleme werden letztlich im fiktiven Munchkindland mit der magischen Smaragdstadt als Zielprojektion gelöst. Der Zauberer von Oz, den es gar nicht in der Existenz gibt, impft immerhin jedem Suchenden ein, dass die Wahrheit und die Möglichkeit, sein Leben vernünftig und erfolgreich zu gestalten, in einem selbst ruhen. Und so wird Dorothy, das harmlos-nette Mädchen aus Kansas, zur unfreiwilligen Heldin: für das Musical, das nach einem Film (1939) entstand, und für uns alle. Sie beweist, dass man mit Zuversicht und etwas Glück (Zauberschuhe und die Hilfe von überirdischen Wesen) fast jede Prüfung bestehen kann. Mag auch eine böse Hexe ihr manchen grotesken Streich spielen – Dorothy und Co. bestehen die Herausforderung. Sie machen sich alle zusammen fit für das Leben, für die Zukunft: mit Hirn, Herz und Mut. Das ist der Hintergrund zu diesem typisch amerikanischen Erfolgsgaranten, der Ängste in das Hinterzimmer der Geschichte verbannt, auf der Bühne und im Kino.

Dazu die eigentlich schmale musikalische Brücke zu diesem Musical: Nur eine Melodie, die aber zum Welthit wurde, prägt das ganze Geschehen – „Somewhere over the rainbow“. Auf dem Nachhauseweg dürfte fast jeder Besucher, jede Besucherin diesen Ohrwurm noch einmal summen… Im Musiktheater im Revier garantiert Dirigent Thomas Rimes Schmelz und Lyrik nicht nur bei diesem zentralen Song, sondern auch in den tänzerisch wirbligen Revueszenen zeigt er zupackenden Drive mit der Neuen Philharmonie Westfalen, die wieder einmal unter Beweis stellen kann, wie flexibel sie von der Operette bis zur Filmmusik, von der Wagner-Oper bis zur „musical comedy“ alle Register ziehen kann.

Was vielleicht dieses US-Märchen auszeichnet und heute noch als dankbar auch hierzulande empfunden wird: Es wartet mit Spezialeffekten und technischen Gags auf. Flammen und Rauch überziehen die Bühne, Hexen jagen per Fahrrad durch die Lüfte, Häuser verschwinden im Sturm, die Hebepodien werden wie ein Lift ständig bewegt, die beiden „Welten“ – hier die freundliche Farmeridylle, dort das erdachte Reich der guten und bösen Geister – werden farblich brillant und auch filmisch abgesetzt. Mit anderen Worten: Es gibt viel zu sehen – und das Technikteam am MiR hat im wahrsten Sinne des Worten viel Handarbeit zu verrichten.

Zwei wichtige Ensemblemitglieder (Dorin Rahardja als Dorothy und Michael Dahmen als Vogelscheuche) fielen krankheitsbedingt in der besuchten Vorstellung aus. Zum Glück konnte man zwei Gäste von der Wiener Volksoper noch schnell einarbeiten: Franziska Kemna und Peter Lesiak machten ihre Sache unter diesen Umständen mehr als nur ordentlich. Beide stürzten sich mit darstellerischem Können und musikalischer Cleverness in ihre Aufgaben. Auch alle übrigen Rollen – vor allem Anke Sieloff als glitzernde Glinda, William Saetre als Miss Gulch und zynische Hexenfigur, E. Mark Murphy als vor dem Rost geschützter Blechmann, Piotr Prochera als vokal auftrumpfender Feigheitslöwe sowie Joachim G. Maaß als trickreicher Magier, der seine Künste hinter einer Fassade versteckt – sind gut bis besonders nuancenreich besetzt. Also: Der Zauberer von Oz mit seiner herzigen Vitalität (bei Regisseurin Sandra Wissmann), seinen Bilderbuchbildern (Bühne und Kostüme: Britta Thöne/Martina Feldmann), seinem Aktionstemperament (Choreographie: Sean Stephens) und seiner musikalischen Solidität (Chor: Christian Jeub, Dirigent: Thomas Rimes) punktet. Es dürfte in Gelsenkirchen deshalb noch viele „ausverkaufte Häuser“ in dieser Saison geben.

Ein Wirbelwind an Phantasie

14.04.2015
Recklinghäuser Zeitung
Bernd Aulich

Musicals an Opernhäusern – das war einmal ein Unding. Durch Sänger, bei denen es schon in der Sprechkultur an schauspielerischer Kompetenz haperte und durch Tanz-Einlagen, die einer Karikatur glichen. Doch das ist lange her.

Wenn das Musiktheater im Revier (MiR) heute einen Musical-Hit wie den „Zauberer von Oz“ auf den Spielplan setzt, sehen kommerzielle Musical-Bühnen ganz alt aus. In Gelsenkirchen sind eine Ensemble-Leistung erster Güte und allerfeinste musikalische Qualität zu erleben. Hinzu kommen bestens präparierte junge Gäste und eine Nachwuchsregisseurin von Format.

Dennoch war nicht ohne weiteres zu erwarten, dass sich der Premierenjubel in solch überschäumenden Ovationen niederschlagen sollte. Der Triumph kommt nicht von ungefähr. Regisseurin Sandra Wissmann, Bühnenbildnerin Britta Tönne, Kostümbildnerin Martina Feldmann und der englische Choreograf Seân Stephens entfachen einen Wirbelsturm szenischer Phantasie. Und der Stoff hat durchaus Tiefgang. Über diesem Abend schwebt ein Hauch antiautoritären Geistes. Er mündet ohne Zeigefinger in den lehrreichen Appell, auch als Außenseiter an sich selbst zu glauben und nicht falschen Autoritäten zu vertrauen. Damit eckte schon die berühmte dritte Verfilmung des 1900 erschienenen, in den USA bestens bekannten Kinderbuches von Lyman Frank Baum an. Sie ebnete 1939 mit Judy Garland den Weg zum Musical-Triumph. Gespielt wird in Gelsenkirchen die 1987 am Londoner Barbican Theatre aus der Taufe gehobene Fassung für die Royal Shakespeare Company. Samt der kompletten Filmmusik von Harold Arlen und Herbert Stothart mit so bekannten Songs wie „Somewhere over the rainbow“ oder „We’re off to see the wizzard“.

Dorin Rahardja ist eine hinreißende Landpomeranze, die sich während eines gefährlichen Tornados von der tristen Farm von Tante Em und Onkel Henry mit der magischen Macht ihrer roten Schuhe in eine quietschbunte andere Welt fortträumt. Dort stößt sie nicht nur auf den Löwen ohne Mut (Piotr Prochera mit Showstar-Qualitäten), den Blechmann ohne Herz (E. Mark Murphy mit umwerfender Komik) und die Vogelscheuche ohne Hirn (Michael Dahmen mit lakonischem Witz). Im Schlaraffenland der Munchkins herrscht Leerlauf wie daheim in Kansas. Aufregender ist der Kampf auf Leben und Tod mit einer fiesen alten Jungfer, die als böse Hexe des Westens von einer Höhle wie Auerbachs Weinkeller aus, umgeben von gefiederten Affen, ihr Schreckensregiment ausübt. In dieser Partie liefert William Saetre aus der stattlichen Komiker-Garde des MiR eine Parade-Travestie.

Wer hier Angst hat, ist schon verloren. Das lernen Dorothy und ihre drei schlotternden Gesellen im Nu. Als guter Geist steht Dorothy die Fee Glinda (bewundernswert souverän: Anke Sieloff) zur Seite. Der Zauberer von Oz (Joachim Gabriel Maaß), der die Gesellen am Ziel, der Smaragdstadt, von ihren Schwächen heilen soll, entpuppt sich als scheinheiliger Schwindler. Dazu entfacht der vortreffliche australische Kapellmeister Thomas Rimes dank der Spielkultur der temperamentgeladenen Neuen Philharmonie Westfalen einen wunderbaren Drive, zu dem sogar perfekt gesteppt wird. Das Orchester und der überragende Chor werden auch der musikalischen Feinzeichnung vortrefflich gerecht.

Fest der Stimmen

14.04.2015
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Kultur)
L. von der Gönna

Ein Vergnügen, wenn sich Opernsänger der leichten Muse hingeben. Sonntag hatte „Der Zauberer von Oz“ Premiere: Stehende Ovationen in Gelsenkirchen.

Ein Publikum so aus dem Opernhäuschen zu locken, das muss man mit einem One-Hit-Musical erstmal bringen. Diesmal bedeutet „Broadway an der Ruhr“ freilich nicht singende Lokomotiven in Bochum. Jubel über Jubel gab es Sonntagabend für den „Zauberer von Oz“ am Musiktheater im Revier.

Regie führt die junge Wattenscheiderin Sandra Wissmann, deren „Comedian Harmonists“ und „Cabaret“ dem Haus zwei Publikumslieblinge beschert haben. Aber hat die Bühne gewordene Filmlegende aus „Oz“ das Zeug dazu, wo es in diesem Land doch außer „Somewhere over the Rainbow“ nicht gerade vor Hits wimmelt? Sie hat! Die Region führt ab sofort ein Musical für die ganze Familie auf dem Spielplan. Wissmann erliegt nicht dem Trug, man könne sich komplett von der übermächtigen Filmvorlage lösen. Zöpfe, Farmer-Idyll, tiefe Wolken über dem Mittleren Westen: alles da. Wissmann stemmt sich nicht gewaltsam gegen die Bilder, die wir ohnehin im Kopf haben. Und doch lässt diese warmherzige Inszenierung uns nie denken an einen Minimal-Kompromiss mit Hollywood. Fast ironisch spielen Wissmann und ihre clever zwischen Zitat und kitschnaher Technicolor-Opulenz balancierende Bühnenbildnerin Britta Tönne mit der Sparte Bühnenzauber. Selbst Hexen radeln durch die Lüfte. Dass man ihre Seilschaften sieht? Alles Theater!

Es ist ein Märchen: Dorothy trägt ein Wirbelsturm nach Oz. In aller Bremerstadtmusikantenhaftigkeit schart sie um sich: einen Löwen ohne Courage, eine Vogelscheuche ohne Hirn, einen Blechmann ohne Herz. Moral dieser Geschicht: Traut euch! Dann kommt ganz von allein, was noch fehlt zum Glück. Apropos: Anfangs fehlt diesem Abend der Schwung (überhaupt wäre das Prachtstück eine halbe Stunde kürzer noch glänzender), aber dann nimmt diese Reise ins Innere menschlicher Tugenden charmant Fahrt auf. Man könnte die Meriten festmachen an vital pulsenden Massen-Szenen, die dem schönen alten Revue-Film huldigen oder hübschem Textwitz, der auf Disneys „König der Löwen“ anspielt und Hexen „zur Fortbildung“ schickt.

Aber das Pfund dieses „Zauberer von Oz“ ist vor allem die Tatsache, dass wir den hübschen Songs nicht im gequetschten Ton gängiger Musical-Diven lauschen. Nein, hier singt die Vogelscheuche ein Papageno, den Löwen ein Posa. So ist schon Dorothys Eskorte der freundlichen Unvollkommenen ein Fest der Stimmen: Michael Dahmens nobeltreue Scheuche, E. Mark Murphys famos steppender Blechmann und Piotr Prochera, der ein regelrechter Elvis von Löwe ist, quasi der „King“. Dorin Rahardjas Dorothy rührt mit der Regenbogen-Hymne unser Herz und füttert dabei sogar noch den Hund. Er heißt Öhrchen, spielt aber „Toto“. Anke Sieloffs gute Hexe ist ein sexy Vamp, der tanzt wie der Teufel. William Saetre, einmal mehr die böse Hexe vom Dienst, gibt seinem Affen (köstlich komisch: Nico Stank) überrreichlich Zucker. Chor und Neue Philharmonie Westfalen (am Pult: Thomas Rimes) händeln Harold Arlens Filmsound souverän, mal zackig, mal in popcornaffinem Edelschwulst.

Tosender Applaus, sehr lange und sehr lange stehend!

Perfekt gelungen...

14.04.2015
Ruhr-Nachrichten
Heinz-Albert Heindrichs

Aufgeschrieben hat die Geschichte um 1900 der Kanadier Frank Baum; sie erzählt vom Mädchen Dorothy, das von zu Hause weglaufen will, aber von einem Wirbelsturm ins Zauberland von Oz getragen wird. Dort begegnen ihr seltsame Freunde: eine Vogelscheuche mit nichts als Stroh im Kopf, ein Blechmann ohne Herz und ein ängstlicher Löwe; verfolgt von einer Hexe suchen sie nach dem Zauberer von Oz, der sie befreien soll.

Das ist der Grundstoff dieser Abenteuergeschichte, die mit Grimms Märchen durchaus verwandt ist. Aber aus ihr ist auf dem Umweg über Revuen und die schließlich Oscar-prämierte Filmmusik von Harold Arlen ein ungemein ereignisreiches Musical entstanden, das nun im Gelsenkirchener Musiktheater eine hinreißend komische, turbulente und geradezu stürmisch umjubelte Premiere erlebt.

An dieser Aufführung stimmt einfach alles: das kongeniale Zusammenwirken von Dirigent (Thomas Rimes und Orchester), von Regie (Sandra Wissmann), Choreografie (Sean Stephens), Bühne (Britta Töne), Kostüme (Martina Feldmann) und von zauberisch funktionierender Technik - es ist alles so stimmig, so befreiend chaotisch und einfallsreich aufeinander bezogen, dass es unverhohlen eine wahre Freude ist, das mit zu erleben, was da an wirklich pausenlosen Einfällen auf einen zukommt.

Für das Solisten-Ensemble, für Chor und Tänzer muss es eine wundervolle Probenzeit gegeben haben, so total verstanden und besetzt zu sein: sie singen und spielen sich regelrecht frei; da ist nichts gekünstelt, selbst die verrücktesten Einfälle gelingen mit einer vitalen Natürlichkeit, die man nur begeistert bewundern kann! Und Thomas Rimes erweist sich dabei als einer, der den Graben zwischen U- und E-Musik so gekonnt zu überspringen vermag, als gäbe es ihn nicht. Das Erstaunlichste an dieser perfekt gelungenen Musical-Produktion ist aber wohl, dass Gelsenkirchens Musiktheater sie ganz aus hauseigenen Kräften so optimal zu besetzen vermag!

Audio: Der Zauberer von Oz (WA)

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MUSICAL VON HAROLD ARLEN UND
EDGAR „YIP“ (E. Y.) HARBURG NACH DEM KINDERBUCH „THE WIZARD OF OZ“ VON
LYMAN FRANK BAUM
UA (RSC-FASSUNG) 1987
DIALOGE IN DEUTSCH
SONGS IN ENGLISCH
Wiederaufnahme
25. Oktober 2015
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