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  Zeche Dahlhausen
Grubenarbeit ist der thematische Leitfaden der Sinfoniekonzerte 09.10. Bei jedem Konzert liefert eine legendäre Zeche im Ruhrgebiet das Sinnbild für das Programm. 1848 wird in Gelsenkirchen-Rotthausen mit dem Abteufen, der Herstellung von Hohlräumen, für das Bergwerk Dahlbusch begonnen. Nichts anderes als solches Abteufen unternimmt Richard Wagner ebenfalls 1848 in seinem Essay „Der Nibelungen-Mythus“: „Dem Schoße der Nacht und des Todes entkeimte ein Geschlecht, welches in Nibelheim, d.i. [sic] in unterirdischen, düsteren Klüften wohnt.“ So schlägt Wagner seinen ersten Stollen in den ihn jahrzehntelang beschäftigenden Opernmythos „Der Ring des Nibelungen“. Der Bogen zu Prokofjew? Die selten gespielte „Sinfonia Concertante“, 1952 von Mstislaw Rostropowitsch uraufgeführt, entsteht nicht lange vor dem Tod des Komponisten: Ein Stollen ist fast zu Ende gegraben.


SERGEJ PROKOFJEW
SINFONIA CONCERTANTE FÜR VIOLONCELLO UND ORCHESTER E-MOLL OP. 125 (1952)

RICHARD WAGNER
"DER RING OHNE WORTE" (2003)
SYMPHONISCHE FASSUNG VON HEIKO FÖRSTER



VIOLONCELLO
MAXIMILIAN HORNUNG
LEITUNG
HEIKO MATHIAS FÖRSTER
NEUE PHILHARMONIE WESTFALEN
 
Titelbild