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  Zeche Consolidation
1848 erfolgt im Gelsenkirchener Bergwerk Consolidation die erste Bohrung. 1917: Der 1. Weltkrieg unterbricht die Förderung. 1938: ein schwerer Grubenbrand. 1993 wird die Zeche geschlossen. So liest sich die Chronik eines Bergwerks. Am 2. Januar 1874 beginnt Bruckner seine 4. Sinfonie. 22. November 1874, 20.30 Uhr: Bruckner beendet sie. 1878: 2. Fassung. 1880-1887: 3. Fassung. November 1888: Endfassung. Béla Bartók vollendet 1908 das 1. Violinkonzert, das er der Geigerin Stefi Geyer gewidmet hat, die er hingebungsvoll liebte. Sie nimmt das Konzert mit in die Schweiz, wo es erst 1958, zwei Jahre nach ihrem Tod, uraufgeführt wird. In der Musik nennt man solche Ablagerungen „posthum“. Obwohl man ihn den „ungarischen Mendelssohn“ nennt, gilt es, den jüdischen Komponisten Leó Weiner wieder zu entdecken: ein leidenschaftlicher Schöpfer von Kammermusik mit Ausflügen ins Orchestergenre. Fassungsänderungen, jahrelange Odyssee und Stilsuche: So liest sich in diesem Konzert die Chronik der Sinfonik.


BÉLA BARTÓK
KONZERT FÜR VIOLINE UND ORCHESTER NR. 1 OP.3 (1908)

LEÓ WEINER
SERENADE FÜR KLEINES ORCHESTER F-MOLL OP. 3 (1906)

ANTON BRUCKNER
SINFONIE NR. 4 ES-DUR "ROMANTISCHE" (1888)



VIOLINE
SERGE ZIMMERMANN
LEITUNG
HEIKO MATHIAS FÖRSTER
NEUE PHILHARMONIE WESTFALEN
 
Titelbild