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  Zeche Hibernia
Hibernia, nichts Spanisches, ist der lateinische Name für Irland. Von dort stammt William Thomas Mulvany, der 1854 die Gewerkschaft Hibernia gründet. 1858 geht bei dem gleichnamigen Gelsenkirchener Bergwerk der erste Schacht in Betrieb. Und im Konzert mit Gershwin „gehen“, meint klassisch swingen – das ist kein Kunststück mit dem Klavierkonzert in F, George Gershwin spielte 1925 bei der Uraufführung den Solopart, und mit Tanzsinfonik aus New Yorks West Side von Leonard Bernstein. Die Carnegie-Hall war ausverkauft. Das Publikum raste. Die Kritik war gespalten: Was denn nun, Klassik oder Jazz? Auch mal abseits gehen: Andrei J. Eshpai, laut Pass Russe, in seiner Musik vor allem Mari, ein Volk der Wolga-Finnen. Und Alberto Ginas- tera ist Argentinier. Seine Musik „geht“ u. a. zu „Emerson, Lake and Palmer“, die ein Werk von ihm adaptieren. Auch die Zeche Hibernia geht ungewöhnliche Wege. 1931 dreht Georg Wilhelm Pabst hier den legendären Bergarbeiterfilm „Kameradschaft“.


ANDREI ESHPAI
KONZERT FÜR ORCHESTER NR. 1 "CONCERTO GROSSO" (1967)

GEORGE GERSHWIN
CONCERTO IN F FÜR KLAVIER UND ORCHESTER (1925)

LEONARD BERNSTEIN
SINFONISCHE TÄNZE AUS "WEST SIDE STORY (1957)

ALBERTO EVARISTO GINASTERA
SUITE AUS "ESTANCIA" OP. 8A (1941)



KLAVIER
OLIVER TRIENDL
LEITUNG
HEIKO MATHIAS FÖRSTER
NEUE PHILHARMONIE WESTFALEN
 
Titelbild