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  Zeche Nordstern
Am Anfang Sympathisches: Die Zeche in Gelsenkirchen-Horst hieß zunächst nach Generalfeldmarschall Blücher, bevor sie in „Nordstern“ umgetauft wurde, geplant als nördlichster Förderort im Ruhrgebiet. Sympathisch daran: Da ist die Sehnsucht nach dem Süden groß! Gleich Edward Elgars Ouvertüre ist deutlich ausgerichtet: „In the South“. Südlicher, auch berühmter geht es nicht: Mendelssohns 4. Sinfonie, die „Italienische“. Wer dort ist, fühlt sich leicht barock und hält es mit Vivaldi. Nur Joan Albert Amargós, zeitgenössischer spanischer Komponist mit Flamenco- Besessenheit, schert aus. Der Flöte gibt er eine klar andere Reiserichtung: „Northern Concerto“. Aus der Zeche Nordstern wird ab 1993 – sehr sympathisch – der Nordsternpark, Bestandteil der „Route der Industriekultur“. Routen-Kultur im gut kalkulierten Wechsel von Nord und Süd gibt es auch in diesem Konzert!


ANTONIO VIVALDI
KONZERT FÜR FLÖTE, STREICHER IND BASSO CONTINUO C-DUR RV 443 (NACH 1720)

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
SINFONIE NR. 4 A-DUR OP. 90 "ITALIENISCHE" (1833)

JOAN ALBERT AMARGÓS
NORTHERN CONCERTO FÜR FLÖTE UND ORCHESTER (2005)

EDWARD ELGAR
"IN THE SOUTH" KONZERT-OUVERTÜRE OP. 50 (1904)



BLOCKFLÖTE
MICHALA PETRI
LEITUNG
SIMON GAUDENZ
NEUE PHILHARMONIE WESTFALEN
 
Titelbild