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  Zeche Hugo
Drei, vier, fünf. Drei: Manchmal reichen drei Taler. So hoch ist die Gebühr, die Bohrmeister Vogel 1856 dem Gemeinderat von Buer für Probebohrungen an der späteren Zeche Hugo bezahlt. Vier: Ganz klar, im Zusammenhang mit Zechen, Knappen, Szepan und Kuzorra heißt es „Schalke 04“, Knappenmuseum auf Zeche Hugo. Fünf: „Verflucht sei diese Sinfonie“, beklagt Gustav Mahler 1905 in einem Brief an seine Frau Alma. Er schreit auf: „O könnte ich meine Sinfonie 50 Jahre nach meinem Tod aufführen!“ 3+4, hier 1934: Geburtsjahr von Siegfried Matthus in Ostpreußen, Schüler von Hanns Eisler, Opernkomponist von historischen Gestalten wie Graf Mirabeau, Farinelli, Kronprinz Friedrich oder Cosima. Derzeit plant er eine Oper über Hans Hermann von Katte, der dem Alten Fritz zur Flucht verhalf und das mit dem Tod büßte. Da wären es wieder fünf. Aber Saxophone für Matthus´ „Phantastische Zauberträume“ sind es vier: Zahlenspiele unter und über Tage.


SIEGFRIED MATTHUS
"PHANTASTISCHE ZAUBERTRÄUME" EIN SAXOPHONISCHE MÄRCHEN FÜR SAXOPHONQUARTETT UND ORCHESTER (2005)

GUSTAV MAHLER
SINFONIE NR. 5 CIS-MOLL (1904)



CLAIR-OBSCUR
LEITUNG
HEIKO MATHIAS FÖRSTER
NEUE PHILHARMONIE WESTFALEN
 
Titelbild