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  Zeche Zollverein
Symbol für den Wandel von Industriestruktur zur Industriekultur, UNESCO-Weltkulturerbe, genannt die „ehemals schönste Zeche der Welt“: Zeche Zollverein. Zu so vielen Superlativen gesellt sich das abschließende Konzert mit Wiener Meisterwerken der besonderen Art: zunächst Gustav Mahlers „Kindertotenlieder“ nach Friedrich Rückert, komponiert 1904, als seine beiden Kinder fröhlich im Garten spielen. 1907 stirbt Maria Anna. Alma Mahler verliert dann 1935 die 18-jährige Tochter Manon aus der Ehe mit Walter Gropius. Alban Berg, selbst dem Tod nah, widmet Manon sein Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“. Das „Schicksal“ im Namen ist Beethovens 5. Sinfonie angedichtet, nicht jedoch ihre Nähe zum Heiligstädter Testament und zur beginnenden Taubheit. Als stiege man in einem Bergwerk von oben nach unten, um besser zu hören, meint vor allem: tiefer zu verstehen. Die „Zechen-Reise“ der NPW in der Saison 09.10 lohnt den Besuch höchst unterschiedlicher sinfonischer „Bergwerke“!


GUSTAV MAHLER
KINDERTOTENLIEDER (1905)

ALBAN BERG
KONZERT FÜR VIOLINE UND ORCHESTER "DEM ANDENKEN EINES ENGELS" (1935)

LUDWIG VAN BEETHOVEN
SINFONIE NR. 5 C-MOLL OP. 67 (1808)



BARITON
BJÖRN WAAG
VIOLINE
SOPHIA JAFFE
LEITUNG
HEIKO MATHIAS FÖRSTER
NEUE PHILHARMONIE WESTFALEN
 
Titelbild