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  • "Himmelhoch jauchzend" - mit Werken von L. van Beethoven und R. Schumann
  • Geschichte

    „Himmelhoch jauchzend, / Zum Tode betrübt – Glücklich allein / Ist die Seele, die liebt“ – Klärchens Lied aus Goethes „Egmont“ bringt Freud und Leid der Liebe auf den Punkt. Goethes Politdrama um den aufständischen Grafen und seinen Kampf gegen die spanischen Besatzer begeisterte den freiheitsliebenden Beethoven. Der beliebte Schauspieler Dominique Horwitz stellt seine persönliche Lesart von Goethes Drama vor, verwoben mit Beethovens leidenschaftlicher Komposition.

    Zwischen der Euphorie des Himmels und der Todesbetrübtheit der Depression schwankte Robert Schumann nur allzu oft. Als Romantiker par excellence spiegelte sich seine seelische Beschaffenheit auch in seiner Musik. Über die 2. Sinfonie sagte er: „Ich schrieb sie im Dezember 1845 noch halb krank; mir ist’s, als müsste man ihr dies anhören.“ Resignation und „Schmerzensklänge“ begegnen uns ebenso wie „Widerstand des Geistes“, Kampf und Auflehnung. Das Finale zitiert eines der schönsten Liebeslieder – jedoch nicht von Schumann, sondern von Beethoven.


    Programm

    Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
    „Egmont“ Schauspielmusik op. 84

    Robert Schumann (1810 - 1856)
    Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

  • Mitwirkende
    • Leitung

    • Musikalische LeitungRasmus Baumann
    • Besetzung

    • Sopran
      Dorin Rahardja
    • Sprecher
      Dominique Horwitz