2020.21 Detail-Default-f7fd7d
  • mit der Neuen Philharmonie Westfalen
    im Hans-Sachs-Haus
  • Geschichte

    Neid, Intrigen, Giftmord? Man hat Antonio Salieri in seinem Verhältnis zu Mozart einiges in die Schuhe geschoben. Der Mittelmäßige gegen das Genie – so kennen wir die beiden aus dem Film „Amadeus“. In Wirklichkeit waren Salieri und Mozart Kollegen. Der Ältere unterrichtete sogar Mozarts Sohn. In seiner Sinfonie „La Veneziana“ recycelte Salieri Musik aus seinen erfolgreichen Opern. Der Titel spielt auf seinen Spitznamen an: „Il Veneziano“.

    Die Nähe zur Oper zeichnet auch Mozarts beliebtes Oboenkonzert aus – ein elegisches und quirliges Stück, das Pavel Strugalev, Solo-Oboist der NPW, musiziert. Außerdem entdeckte Salieri den erst siebenjährigen Franz Schubert und gab ihm Stunden. Vielleicht pflanzte er ihm auch italienisches Temperament ein, so komponierte Schubert in nur neun Tagen seine 3. Sinfonie mit Anleihen bei Rossini. Das Konzert leitet Markus Huber, Chefdirigent der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach.


    Programm

    Antonio Salieri (1750 - 1825)

    Sinfonie D-Dur „La Veneziana“


    Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)

    Konzert für Oboe und Orchester C-Dur KV 314


    Franz Schubert (1797 - 1828)

    Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200

  • Mitwirkende
    • Leitung

    • Musikalische Leitung
      Markus Huber
    • Besetzung

    • Oboe
      Pavel Strugalev