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  • "Alla polacca" - mit Werken von
    K. Szymanowski, F. Chopin und P. I. Tschaikowski
  • Geschichte

    Polen und das Ruhrgebiet haben bekanntlich eine gemeinsame Geschichte, die nicht erst mit Horst Schimanski beginnt. Dieses Konzert schreitet zu einer Polonaise ganz eigener Art. Denn der würdevolle polnische Nationaltanz trifft hier auf europäische Echos. Frédéric Chopin, der „Übervater“ der Musik Polens, betörte seinerzeit das wählerische Publikum in Paris. Chopins hauchzartes 1. Klavierkonzert wird gespielt von Claire Huangci. Die junge Pianistin gilt als ausdrucksstarke Chopin-Spezialistin. Polens Klangmagier war Karol Szymanowski. In Szymanowskis Musik kreuzen sich europäische Moderne und die vitale Folklore seiner Heimat. Mit seiner brillanten Konzert-ouvertüre von 1905 blickte der 23-Jährige auf die Orchestersensationen von Richard Strauss.

    Peter Tschaikowskis 3. Sinfonie trägt den Beinamen „Polnische“ nach dem Finale: Dieses „Tempo di Polacca“ zündet ein Feuerwerk zu den festlichen Rhythmen einer Polonaise. Noam Zur, Chefdirigent des argentinischen Salta State Symphony Orchestra, wirkte in Deutschland u.a. in Essen, Heidelberg und beim WDR Funkhausorchester.


    Programm

    Karol Szymanowski (1882 - 1937)
    Konzertouvertüre E-Dur op. 12

    Frédéric Chopin (1810 - 1849)
    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-moll op. 11

    Peter I. Tschaikowski (1840 - 1893)
    Sinfonie Nr. 3 D-Dur op. 29 „Polnische“

  • Mitwirkende
    • Leitung

    • Musikalische Leitung
      Noam Zur
    • Besetzung

    • Klavier
      Claire Huangci