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  • "Antipoden" - mit Werken von
    F. Liszt, M. Bruch und J. Brahms
  • Geschichte

    Antipoden waren im 19. Jahrhundert die „Neudeutschen“ um Liszt und Wagner auf der einen und die „Brahminen“ auf der anderen Seite. Heute ist der hitzige „Krieg der Romantiker“ längst Geschichte. Mit „Les Préludes“ schuf Liszt ein Hauptwerk der Sinfonischen Dichtung, die sich bewusst von der klassischen Sinfonie abwandte und einen dichterischen Inhalt wählte. Demgegenüber hielt Brahms an der „tönend bewegten Form“ der Sinfonie ohne programmatischen Inhalt fest. Brahms’ Dritte ist ein Paradebeispiel für seine kammermusikalisch verästelte Detailarbeit. Der konservative Max Bruch schaute neidvoll auf den „Götzen“ Brahms: „In fünfzig Jahren wird Brahms’ Glanz als der des überragendsten Komponisten aller Zeiten erstrahlen, während man sich meiner hauptsächlich nur wegen meines g-Moll-Violinkonzertes erinnern wird.” Dieses aber ist ohne Zweifel ein Meisterwerk. Die spanische Geigerin María Dueñas ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Pavel Baleff, Chefdirigent der Philharmonie Baden-Baden, dirigiert regelmäßig an der Wiener Staatsoper und der Oper Zürich.


    Programm

    Franz Liszt (1811 - 1886)
    Les Préludes

    Max Bruch (1838 - 1920)
    Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll op. 26

    Johannes Brahms (1833 - 1897)
    Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

  • Mitwirkende
    • Leitung

    • Musikalische Leitung
      Pavel Baleff
    • Besetzung

    • Violine
      María Dueñas