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  • Geschichte

    Ein Jahr lang gehörten sie zur MiR-Familie: die vier Puppenspielerinnen Evi Arnsbjerg Brygmann, Bianka Drozdik, Eileen von Hoyningen Huene und Anastasia Starodubova. Parallel dazu schlossen sie ihr Studium der Zeitgenössischen Puppenspielkunst an der Ernst Busch Hochschule für Schauspielkunst Berlin ab. Nun zeigen die vier Talente der jüngsten Puppenspielgeneration ihre Diplominszenierungen exklusiv im Kleinen Haus des MiR. Bianka Drozdik und Eileen von Hoyningen Huene erzählen in „Disconnect“ die zarte surreale Liebesgeschichte zweier Menschen, die mit dem Sterben konfrontiert werden. Anastasia Starodubova hat sich eine Umsetzung des Stücks „Sauerstoff“ des russischen Kultautors Iwan Wyrypajew vorgenommen, in dem eine moderne Paarbeziehung auf der Grundlage der Zehn Gebote beleuchtet wird. Evi Arnsbjerg wiederum widmet sich in ihrer Produktion „Amorph“ einem Tabuthema, nämlich Müttern, die das Kinderkriegen bereuen. „Puppet Masters“, an zwei Abenden auf dem Spielplan und fast schon ein kleines Festival der Puppenspielkunst, wird einen spannenden Einblick geben, was Figuren- und Objekttheater vermag, inhaltlich wie ästhetisch. Eine aufregende Entdeckungsreise steht bevor!


    Evi Arnsbjerg Brygman

    "Als Puppenspielerin möchte ich das Publikum genauso zum Staunen bringen, wie mich selbst Puppen­spiel immer wieder zum Staunen bringt. Puppenspiel muss sich nicht an die physikalischen Gesetze halten, weshalb es sich im wahrsten Sinne vom „normalen“ Theater abheben kann."


    Bianka Drozdik

    "Das Theater der Dinge bedeutet für mich, einen Schritt in der Poesie zu machen. Hinter alltäglichen Gegenständen, Geschichten und Menschen verbirgt sich das Unsichtbare, das Wunderbare, das Unbe­schreibbare."


    Eileen von Hoyingen Huene

    "Puppentheater oder Puppenspielkunst bedeutet für mich Grenzüberschreitung. Die Grenze zwischen Schauspiel und Material, zwischen Darstellenden Kunst und bildende Kunst, zwischem Toten und lebenden Material oder auch Tönen und Sounds. Puppen- oder Figurentheater ist für mich eine permanente Künstlerische Forschung und Suche."

     
    Anastasia Starodubova

    "Ich sehe viel Potential im Zauber des Puppenspiels, das wir, als junge Künstler*innen, zu entdecken haben: Neue abstrakte Formen, neues Denken und Umgang mit Material und Objekten, was im Zusammenhang mit dem Spiel und der Animation neue Ebenen auf der Bühne erreicht."

  • Mitwirkende
    • Leitung

    • LichtAndreas Gutzmer
    • Ton
      Marc Schneider-Handrup
      Markus Hunke
    • Besetzung

    • Disconnect
    • mit
      Bianka Drozdik
      Eileen von Hoyningen Huene
    • Komposition
      Anais Nanour Benlachhab
    • Amorph
    • mit
      Evi Arnsbjerg Brygmann
      Emanuele Cefalì
      Laura Stefanidis
    • Musik
      Emanuele Cefalì
    • Sauerstoff – Texte: Iwan Wyripajew
    • mit
      Josephine Buchwitz
      Lilith Maxion
      Anastasia Starodubova
    • Komposition
      Erik Siefken
    • Choreografie
      Daniel Drabek
  • Pressestimmen
  • Video