• Von Früh bis Spät
  • Geschichte

    Zwischen dem frühesten und dem spätesten Juwel dieses Kammermusik-Programms liegen nur 15 Jahre. Trotzdem zählen sie zum Früh-, Mittel- und Spätwerk Beethovens, der zwischen 1802 und 1817 eine Konvention nach der nächsten über Bord warf. Auch sein Gehörleiden verschlimmerte sich in diesem Zeitraum dramatisch. So ließ er als Pianist bei der Uraufführung seines „Erzherzog“-Trios Töne aus und drosch bei den lauten Stellen verzweifelt auf die Saiten ein. Dennoch löste das Klaviertrio mit originellen Kadenzen, feurigen Ecksätzen und dem arienhaften Andante Begeisterung aus. Beethovens Anspruch, auch in Sonaten sinfonisches Klima zu verbreiten, steckt schon in seiner „Frühlingssonate“ für Violine und zeigt sich erst recht in seiner späten Cellosonate, die beinah eine Doktorarbeit über den Charakter der Fuge ist.


    Programm


    Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)

    Sonate für Violine und Klavier F-Dur op. 24 „Frühlingssonate“

    Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur op. 102 Nr. 2

    Klaviertrio Nr. 7 B-Dur op. 97 „Erzherzog-Trio“

  • Mitwirkende
    • Besetzung

    • Violine
      Jinwoo Lee
    • Violoncello
      Felix Drake
    • Klavier
      Eunice Kim