Premiere
  • Dichtung von Francesco Maria Piave nach dem Schauspiel "Le roi s'amuse" von Victor Hugo | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
  • Geschichte
    Mit grimmigen Pointen befeuert Rigoletto, der Hofnarr des Herzogs von Mantua, die amourösen Eskapaden seines adligen Brotherrn. Gehasst für seine brutalen Scherze und verspottet für seinen missgestalteten Körper, ist er bei Hofe ein Außenseiter. Eine willkommene Sonderstellung, die er durch kalkulierte Grobheiten gezielt zu behaupten versucht, glaubt er doch, dadurch sein privates Glück vor den Übergriffen des Herzogs bewahren zu können: Gilda, seine einzige Tochter und einziger Lebenssinn, hält er zu Hause sorgsam vor den lüsternen Blicken des Hofes verborgen. Doch längst haben Gerüchte die Runde gemacht, Rigoletto verstecke daheim eine junge Geliebte. Eine Gruppe von Höflingen beschließt, sie für den Herzog zu entführen, um sich für die durch den Narren erlittenen Demütigungen zu rächen. Den überraschend heimkehrenden Rigoletto täuschen sie über die wahre Identität ihres Opfers und können den Ahnungslosen sogar dazu überreden, ihnen beim Raub seiner eigenen Tochter zu helfen. Zu spät erkennt Rigoletto die Verschwörung. Im Herzogspalast fordert der verzweifelte Vater die Herausgabe des entehrten Mädchens, doch Gilda selbst widersetzt sich der Rückkehr in die häusliche Gefangenschaft: Zur Lebensunkenntnis erzogen, glaubt sie an die wahre Liebe jenes Mannes, der ihr seit langem schon unter falschem Namen den Hof macht. In einem zwielichtigen Wirtshaus enthüllt Rigoletto seiner Tochter den wahren Charakter ihres untreuen Geliebten und weist sie an, in Männerkleidung die Stadt zu verlassen. Einen Mörder beauftragt er mit der Tötung des Herzogs. Doch der Leichnam, der ihm übergeben wird, ist nicht der des Adligen …
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