Premiere
  • Schalke-Oratorium von Heribert Feckler und
    Dieter Falk | Libretto von Ulf Schmidt | UA 2015
  • Geschichte
    Am 4. Mai 1904, so erzählt es die Legende, gründet eine Gruppe jugendlicher Straßenkicker in einem Hinterhof unweit des Schalker Markts, im Schatten der Zeche Consolidation, einen Fußballverein. Es ist die Geburtsstunde eines Mythos – die Geburtsstunde des FC Schalke 04. Das anfängliche Naserümpfen über die Underdogs aus dem Arbeitermilieu verfliegt schon bald, als in den 1920er Jahren der Schalker Kreisel Fahrt aufnimmt: Mit ihrem brillanten Kurzpass-System spielt die Mannschaft um Ernst Kuzorra und Fritz Szepan sich selbst in einen Rausch und ihre Gegner schwindelig. Dabei kultivieren die Gelsenkirchener Fußballer auf dem Platz jene Fertigkeiten, die vielen von ihnen noch selbst bei der täglichen Maloche unter Tage das Überleben sichern. Mut, Leidenschaft und Teamgeist bilden seither die Schalker Tugenden, an denen alle Spieler, Trainer und Funktionäre gemessen werden. Die wechselvolle Geschichte der einstmals florierenden Bergbaumetropole Gelsenkirchen hat dem Verein tief ihren rußigen Stempel eingeprägt: „Auf Kohle geboren“ ist für die Fans des FC Schalke 04 ein gleichermaßen stolzes Glaubens-, wie Leidensbekenntnis, mit dem sie ihrer Mannschaft bei Erfolgen und Krisen unverbrüchlich zur Seite stehen. Erst durch ihre Begeisterung wird der Mythos Schalke lebendig, denn längst schlägt das Herz von Gelsenkirchen nicht mehr auf der Zeche, sondern im Stadion.
  • Mitwirkende
  • Pressestimmen
  • Video