Premiere
  • Libretto von Felice Romani | Kritische Neuausgabe von Maurizio Biondi und Riccardo Minasi | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
  • Geschichte
    Norma, Priesterin und Orakel, versucht ihre gallischen Landsleute von einem Aufstand gegen die römischen Besatzer abzuhalten. Doch sie will nicht nur ihr Volk vor einer vernichtenden Niederlage bewahren, sondern auch ihren Geliebten schützen, den römischen Prokonsul Pollione, dem sie verfallen ist. Normas geheimes Doppelleben als Mutter zweier Kinder des Prokonsuls und als keusche Priesterin der Gallier wird unmöglich, als Pollione auch die gallische Novizin Adalgisa verführt. Der labile Frieden zerbricht. Norma gerät in einen Strudel aus Rachegefühlen, Leidenschaft, Vernichtungswahn, Lebenswillen und ethischer Größe, in dem die Rollen als Priesterin, Mutter, betrogene Gattin und Freundin so heftig kollidieren, dass die Ordnung zusammenbricht und Opfer fordert. Die Oper „Norma“ spielt in einer archaischen Welt, die zwischen dem männlichen Kriegsgott Irminsul und der weiblichen, friedenspendenden Mondgöttin Luna angesiedelt ist. Normas Geschichte beschreibt über den antiken und zwischenmenschlichen Kontext hinaus ein zeitloses Szenario, in dem die Utopie einer humaneren Gesellschaft jenseits religiöser Dogmen unerreichbar zu sein scheint.
  • Mitwirkende
    • Leitung

    • Musikalische Leitung
      Valtteri Rauhalammi
    • Nachdirigat
      Thomas Rimes
    • Inszenierung
      Elisabeth Stöppler
    • Bühne
      Hermann Feuchter
    • Kostüme
      Nicole Pleuler
    • LichtPatrick Fuchs
    • Chor
      Christian Jeub
    • Dramaturgie
      Stephan Steinmetz
    • Besetzung

    • Pollione
      Hongjae Lim
    • Oroveso
      Dong-Won Seo
    • Norma
      Hrachuhi Bassénz
    • AdalgisaAlfia Kamalova
    • Flavius
      Lars-Oliver Rühl
  • Pressestimmen
  • Video
  • Audio
  • Partner
    Eine Koproduktion mit dem Staatstheater Mainz