Premiere
  • Geschichte

    Mit einer komplett unsichtbaren Bühnenshow führt eine Theatergruppe die örtliche Dorfgesellschaft an der Nase herum. Nur wer in einer christlichen Ehe gezeugt worden sei, könne die Spektakel auf der Bühne sehen, behauptet der Direktor. Da möchte sich natürlich niemand eine Blöße geben – und schnell ist ein schwarzes Schaf gefunden … Henze vertonte mit „Das Wundertheater“ ein Intermezzo von „Don Quixote“-Autor Miguel de Cervantes zu einem bitterbösen Einakter.

    Dessen Witz steht auch Hartmanns „Wachsfigurenkabinett“ in nichts nach. Die fünf Miniaturen springen von der historischen Revolution zum privaten Liebesabenteuer und sind doch über die großen Fragen nach Wahrheit und Lüge, Traum und Wirklichkeit verknüpft. Genüsslich und schrill karikieren sie Vorurteile und fixe Ideen der westlichen Gesellschaft wie den American Dream oder Sensationslust um jeden Preis. Musikalische Knotenpunkte der beiden absurden Kammerspiele sind eine Vorliebe für Jazz und populäre Tänze der 1920er-Jahre. Die Mitglieder des Opernstudio NRW bauen daraus einen kurzweiligen Doppel- oder besser: Sechsfach-Abend.

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    Das Wundertheater. Wachsfigurenkabinett – Trailer
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