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MiR Puppentheater

Ein Jahr nach seiner Gründung wächst das Puppentheater am MiR weiter, auf und hinter der Bühne. Sechs Premieren und eine Wiederaufnahme sind geplant, und das Ensemble erhält Zuwachs.

Neueste Tendenzen des Puppenspiels zeigen die „Puppet Masters“. Der Abend ist den Diplom-Inszenierungen der vier Studentinnen der Ernst Busch Hochschule gewidmet, die in der Spielzeit 19.20 das Puppenspielstudio am MiR bildeten. Die Inszenierung des Kult-Musicals „The Black Rider“ von Tom Waits steht ab September auf dem Spielplan. Mit Astrid Griesbach inszeniert eine der renommiertesten Puppentheater-Regisseurinnen des deutschsprachigen Raumes. Die Puppe spielt auch in der Inszenierung der Oper „L'Orfeo“ eine zentrale Rolle. Claudio Monteverdis Meisterwerk wird als spartenübergreifende Produktion der MiR Dance Company, des MiR Puppentheater und des Opernensembles zu sehen sein. Die Puppenadaption des Kinderbuch-Bestsellers „Rico, Oscar und die Tieferschatten“ (ab November auf dem Spielplan) richtet sich an die jüngeren Zuschauer*innen. Das Puppenmusical „Avenue Q“ - ab April 2021 auf dem Spielplan – entlarvt die Doppelmoral unserer Gesellschaft auf äußerst humorvolle Weise. Im Mai wird der Corona-bedingt verschobene Liederzyklus mit Puppen-Installation „Winterreise“ von Annette Dabs und Stefanie Oberhoff endlich Premiere feiern. Die Erfolgsproduktion des Kinderstücks „Perô oder die Geheimnisse der Nacht“ gastiert zuerst im April in Coesfeld und wird im Mai 2021 am MiR als Wiederaufnahme gezeigt.

Daneben ändert sich die Struktur der Puppenspiel-Sparte. Gloria Iberl-Thieme übernimmt die künstlerische Leitung des MiR Puppenspiels Gelsenkirchen. Daniel Jeroma und Merten Schroedter ergänzen das Ensemble als feste Puppenspieler. Zwei Studierende vom Studiengang „Zeitgenössische Puppenspielkunst“ der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch werden wieder ihr letztes Ausbildungsjahr in der Praxis am MiR gestalten.