Premiere
  • Dichtung von Hugo von Hofmannsthal | mit Übertiteln
  • Geschichte
    Der Kaiser hat im Wald eine weiße Gazelle erjagt, die sich vor seinen Augen in eine wunderschöne Menschenfrau verwandelt. Er macht sie zu seiner Kaiserin und ist fortan des Nachts ein ungestümer Liebender und am Tag ein fanatischer Jäger. Doch der Liebe ist eine Frist gesetzt, denn die Kaiserin ist die Tochter des mächtigen Geisterkönigs Keikobad, der der Verbindung einen Fluch eingegeben hat: Wenn es der Kaiserin nach Ablauf eines Jahres nicht gelingt, einen menschlichen Schatten zu werfen, das heißt, fruchtbar zu sein wie die Menschen und Mutter zu werden, muss der Kaiser lebendig versteinern und die Kaiserin ins Reich ihres Vaters zurückkehren. Als die Kaiserin von diesem Fluch erfährt, ist der Kaiser zu einer mehrtägigen Jagd aufgebrochen und ihr bleiben nur noch drei Tage, das Unheil abzuwenden. In ihrer Verzweiflung bittet sie ihre Amme, ihr den notwendigen Schatten zu verschaffen. Die Amme führt die Kaiserin in die Behausung des gutmütigen Färbers Barack und seiner unzufriedenen Frau. Die Färberin verweigert sich dem Mann, dem sie verheiratet wurde und will keine Kinder bekommen. Die Amme versucht sie durch schmeichelhafte Versprechen dazu zu verführen, ihren Schatten herzugeben. Doch der menschliche Instinkt hält die verzweifelte Frau vor dieser Tat zurück. Als die Auseinandersetzungen mit ihrem Mann schließlich den Höhepunkt erreichen und die Färberin vorgibt, den Ehemann betrogen und ihre Fruchtbarkeit verkauft zu haben, erhebt der erzürnte Barack das Schwert gegen sie.
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    Eine Koproduktion mit dem Staatstheater Kassel